Prozeduren¶
Die Prozedurenverwaltung dient der Pflege standardisierter Kalibrierprozeduren. Sie richtet sich an Administratoren und Qualitätsverantwortliche, die sicherstellen, dass Kalibrierungen nach nachvollziehbaren und normgerechten Verfahren erfolgen.
Spalten¶
| Nr. | Spalte | Beschreibung |
|---|---|---|
| ① | Prozedurname | Bezeichnung der Kalibrierprozedur zur Identifikation im System. |
| ② | Calibration Item | Gerät oder technisches Objekt, auf das sich die Prozedur bezieht. |
| ③ | Calibration Method | Verfahren, mit dem die Kalibrierung durchgeführt wird. |
| ④ | Procedure Description | Beschreibung der Vorgehensweise innerhalb der Prozedur. |
| ⑤ | Measurement Conditions | Umgebungsbedingungen während der Kalibrierung (z. B. Temperatur, Feuchte). |
| ⑥ | Standards | Referenznormen oder Richtlinien, auf denen die Prozedur basiert. |
| ⑦ | Scope | Geltungsbereich der Prozedur. |
| ⑧ | Aktionen | Aktionsmenü zum Bearbeiten, Duplizieren oder Löschen der Prozedur. |
Typische Abläufe¶
- Neue Prozedur anlegen: Über die Schaltfläche "Neue Prozedur" kann eine neue Kalibrierprozedur mit allen relevanten Informationen erfasst werden.
- Zuweisung zu Geräten: Prozeduren können Geräten (Calibration Items) zugewiesen und bei der Kalibrierung automatisch vorgeschlagen werden.
- Pflege bestehender Prozeduren: Über das Aktionsmenü lassen sich Einträge bearbeiten oder entfernen.
Technische Hinweise¶
- Leere Einträge in den Spalten Calibration Item bis Scope sollten regelmässig ergänzt werden, um Konsistenz und Normkonformität sicherzustellen.
- Verknüpfungen zu externen Kalibrierdateien (z. B. FLUKE MET/CAL Prozeduren) ermöglichen die Einbindung automatisierter Abläufe.
- Das Feld Standards sollte auf Normen wie ISO 17025, VDI/VDE-Richtlinien oder interne Werksnormen verweisen.
- Scope dient der Abgrenzung, für welche Gerätetypen oder Einsatzbereiche die Prozedur gilt.
