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Prozeduren

Die Prozedurenverwaltung dient der Pflege standardisierter Kalibrierprozeduren. Sie richtet sich an Administratoren und Qualitätsverantwortliche, die sicherstellen, dass Kalibrierungen nach nachvollziehbaren und normgerechten Verfahren erfolgen.

Prozedurenverwaltung

Spalten

Nr. Spalte Beschreibung
Prozedurname Bezeichnung der Kalibrierprozedur zur Identifikation im System.
Calibration Item Gerät oder technisches Objekt, auf das sich die Prozedur bezieht.
Calibration Method Verfahren, mit dem die Kalibrierung durchgeführt wird.
Procedure Description Beschreibung der Vorgehensweise innerhalb der Prozedur.
Measurement Conditions Umgebungsbedingungen während der Kalibrierung (z. B. Temperatur, Feuchte).
Standards Referenznormen oder Richtlinien, auf denen die Prozedur basiert.
Scope Geltungsbereich der Prozedur.
Aktionen Aktionsmenü zum Bearbeiten, Duplizieren oder Löschen der Prozedur.

Typische Abläufe

  • Neue Prozedur anlegen: Über die Schaltfläche "Neue Prozedur" kann eine neue Kalibrierprozedur mit allen relevanten Informationen erfasst werden.
  • Zuweisung zu Geräten: Prozeduren können Geräten (Calibration Items) zugewiesen und bei der Kalibrierung automatisch vorgeschlagen werden.
  • Pflege bestehender Prozeduren: Über das Aktionsmenü lassen sich Einträge bearbeiten oder entfernen.

Technische Hinweise

  • Leere Einträge in den Spalten Calibration Item bis Scope sollten regelmässig ergänzt werden, um Konsistenz und Normkonformität sicherzustellen.
  • Verknüpfungen zu externen Kalibrierdateien (z. B. FLUKE MET/CAL Prozeduren) ermöglichen die Einbindung automatisierter Abläufe.
  • Das Feld Standards sollte auf Normen wie ISO 17025, VDI/VDE-Richtlinien oder interne Werksnormen verweisen.
  • Scope dient der Abgrenzung, für welche Gerätetypen oder Einsatzbereiche die Prozedur gilt.