Prozedurvorlagen¶
Prozedurvorlagen ermöglichen die Verwaltung und Versionierung von Kalibrieranweisungen. Sie stellen sicher, dass Kalibrierprozesse einheitlich und versionssicher ablaufen.
Spalten¶
| Nr. | Spalte | Beschreibung |
|---|---|---|
| ① | Name | Bezeichnung der Prozedur, zu der die Vorlage gehört (z. B. Gerätemodell oder Funktionsbereich). |
| ② | Dateiname | Dateiname der Prozedurvorlage, meist als ZIP-Archiv gespeichert. |
| ③ | Dateityp | Dateiformat der Vorlage (typischerweise ZIP). |
| ④ | Major Version | Hauptversionsnummer -- kennzeichnet grössere funktionale Änderungen. |
| ⑤ | Minor Version | Nebenversion -- wird bei kleineren Anpassungen oder Fehlerkorrekturen erhöht. |
| ⑥ | Released | Gibt an, ob die Version offiziell freigegeben oder noch im Entwurfsstadium ist. |
| ⑦ | Aktionen | Aktionsmenü zur Bearbeitung, Freigabe, Duplikation oder Löschung der Vorlage. |
Typische Abläufe¶
- Upload neuer Vorlagen: Neue ZIP-Dateien mit Kalibrieranweisungen (z. B. MET/CAL) werden über ein separates Formular hochgeladen.
- Versionskontrolle: Durch die Kombination aus Major und Minor Version kann jede Änderung an einer Vorlage nachvollzogen werden.
- Release-Management: Vorlagen werden erst nach expliziter Freigabe produktiv verwendet. Das schützt vor versehentlichem Einsatz ungeprüfter Dateien.
- Zugehörigkeit zu Prozeduren: Über den Namen ist erkennbar, welcher Gerätekategorie oder Funktion die Vorlage zugeordnet ist.
Technische Hinweise¶
- Eine Erhöhung der Major Version ist bei strukturellen oder logischen Änderungen vorgesehen, die Minor Version bei Korrekturen oder Dokumentationsanpassungen.
- Nur Vorlagen mit Status Released sollten im Tagesbetrieb verwendet werden.
- Über das Aktionsmenü lassen sich Vorlagen freigeben, bearbeiten sowie vergleichen oder zurückrollen.
- Die Liste bietet Filter- und Sortiermöglichkeiten, um bei vielen Versionen die Übersicht zu behalten.
